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À table mit Nuria Val

Die dänische Marke FERM LIVING hat sich mit Fotografin und Content Creatorin Nuria Val zusammengetan und mitten in der spanischen Landschaft unter freiem Himmel ein Tisch Setting gestaltet. Inspiration für einen lauen Sommerabend satt.

Portrait Bazon Brock
Foto © Ferm Living

Inmitten der kargen Weite der spanischen Landschaft entsteht ein Tischbild, das mehr erzählt als Worte – gestaltet von Nuria Val in Zusammenarbeit mit FERM LIVING. Jede Komposition ist ein leises Statement: intuitiv gedeckt, tief empfunden, inspiriert von Ort, Stimmung und dem Wunsch nach Entschleunigung. Das gemeinsame Essen wird hier zur Geste – und jedes Gedeck zum Spiegel eines Lebensgefühls, das Schönheit im Ungeplanten sucht.


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Was bringt ein schön gedeckter Tisch zum Ausdruck, noch bevor ein einziges Wort gesprochen ist?

Nuria Val: Ein schön gedeckter Tisch zeugt von Sorgfalt und Intention. Er bringt zun Ausdruck, dass jemand sich die Zeit genommen hat, einen bedeutungsvollen Moment zu schaffen. Für mich ist ein gedeckter Tisch ein Zeichen von Großzügigkeit - eine Einladung zum Entschleunigen, zum Teilen und dazu, wirklich anwesend zu sein. Ein Ort, wo man sich wie zu Hause fühlt, ohne dass ein Wort gesprochen wird.


Kannst du dich an einen Moment erinnern, in dem der gedeckte Tisch die Dynamik der Mahlzeit verändert hat?

N.V.: Ich habe einmal einen sehr einfachen, rustikalen Tisch im Freien gedeckt, kurz nach einem leichten Sommerregen, mit frischen Zweigen, Leinen und bunt zusammengewürfelten Keramikobjekten. Es war so schlicht und schon zugleich, und die Frische und Einfachheit des Tisches veränderte die ganze Atmosphäre.


Wenn dein Tisch eine Geschichte mit deinen Gästen erzählen könnte, wie würde diese lauten?

N.V.: Ich würde wollen, dass er eine Geschichte der Verbundenheit erzählt: zwischen den Menschen, die beisammen sind, zwischen uns und der Erde, auf der die Zutaten gedeihen, zwischen den menschlichen Händen und den gefertigten Objekten. Eine Geschichte, in der sich Schönheit unbeschwert, unvollendet und lebendig anfühlt.



Hältst du dich an bestimmte Regeln oder folgst du einfach deinem Instinkt, wenn du eine Tischdekoration gestaltest?

N.V.: Meine Intuition leitet alles. Ich plane selten ein Tischgedeck im Voraus. stelle die einzelnen Dinge um, füge spontan etwas hinzu und folge eine Rhythmus, den ich eher spüre als sehe. Sehr gerne bringe ich auch saisonale Gemüse- und Pflanzenarten in das Arrangement ein.


Wie beeinflusst die Landschaft um dich herum die Art und Weise, wie di einen Tisch deckst?

N.V.: Wenn ich in Spanien lebe, vor allem in Meeresnähe, bin ich von warmen Erdtönen, rauen Texturen und unglaublich natürlichem Licht umgeben.Diese Elemente finden immer ihren Weg auf meinen Tisch: natürliches Leinen, Terrakotta, sonnengebleichtes Holz und ganz einfache Wildblumen. Die spanische Landschaft strahlt eine entspannte Eleganz aus, die ich versuche widerzuspiegeln.


Hast du jemals ein Tischgedeck um ein einzelnes Detail oder Objekt herum gestaltet? Worum ging es dabei und warum hat es dich angesprochen?

N.V.: Ich habe einmal ein ganzes Tischgedeck mit frischen Zitronen und Rosmarinzweigen gestaltet. Mich begeisterte ihre Einfachheit und Lebendigkeit. Die Farben, der Duft, die Beschaffenheit. Es fühlte sich so lebendig an und erdete wirklich.


 

Gibt es ein Detail, das so dezent ist, dass es nur dir auffällt, du es aber trotzdem immer einbeziehst?

N.V.: Immer. Oft lege ich einen Zweig von etwas Aromatischem - Rosmarin, Thymian oder einen einzelnen Olivenzweig - neben jeden Teller. Es ist ein winziges, fast unscheinbares Detail, aber es schafft durch den Duft eine Atmosphäre, die das Erlebnis in etwas Sinnlichem und Wirklichem verankert.


Wie setzt man bei der Gestaltung eines Tisches Kontraste ein?

N.V.: Kontraste sind alles. Es fasziniert mich, strukturierte, glatte Keramik auf grobes Leinen zu stellen oder ein Wildblumenarrangement in einer minimalistischen, modernen Vase zu platzieren. Dieser Gegensatz zwischen Ordnung und Spontaneität erweckt einen Tisch zum Leben, genau wie in der Natur.


 

Kann ein Tisch eine Art Selbstporträt sein? Wenn ja, was verrät deiner im Moment?

N.V.: Definitiv. Im Moment zeigt mein Tisch eine Sehnsucht nach Authentizität und einem langsameren Lebensrhythmus. Das Gedeck ist ein wenig wild und ein bisschen unvollkommen - aber voller Wärme. Wie ich selbst ist es auf der Suche nach echten Verbindungen, nicht nach Leistung - eine Ode an die mediterrane Lebensart.


Welche Elemente sind für deine Tischdekoration im Freien unverzichtbar geworden, und wie schaffst du es, dass sie mit der Natur im Einklang sind?

N.V.: Der Dapple Esstisch hat eine sanfte, natürliche Ausstrahlung und sein helles Cashmere wirkt beruhigend und einladend und bietet für jede Art von Umgebung eine neutrale Kulisse. Seine sanften Kurven und seine taktile Oberfläche verleihen ihm Wärme und organische Eleganz. Mir gefällt auch die Idee, die Dapple Bank mit den Dapple Esszimmerstühlen zu kombinieren, um eine entspannte Atmosphäre zu schaffen.

Ich habe mich für die Muro Vase in Bernstein entschieden, weil ihr warmer, erdiger Farbton und ihre organische Form perfekt zu den natürlichen Strukturen meines Tisches passen.Auch die Erena Schale, die Erena Servierglocke, der Erena Servierteller und die Erena Servierschüssel bringen mit ihren eleganten konischen Formen und dezenten Glasuren einen Hauch von mediterraner Wärme und zeitloser Raffinesse ein.




FERM LIVING findet ihr im stilwerk bei nunido.

 


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