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ReFraming Art

Wie verändert sich die Kunstwelt? Sechs Menschen, sechs Statements. Zusammengetragen von Bettina Krause im stilwerk Magazin "ReFraming".




Ich wünsche mir mehr Realness in der Kunstwelt, auch wenn es allen Beteiligten weh tut. Kristina Schuldt, Malerin



Die Kunst der Zukunft wird weiterhin eine universale Sprache sprechen, zu der viele Menschen Zugang finden können, ohne dass sie dieselbe Sprache sprechen. Die künstlerische Reflektion unserer Welt und Gesellschaft wird immer wichtiger werden als parallele Ebene.“
Rosa Barba, Videokünstlerin


„Der Kunstmarkt ist bisher eine konservative Branche mit progressiven Inhalten gewesen, aber in den letzten Jahren gab es eine Aufbruchstimmung wie nie zuvor. Das liegt unter anderem  an der Umstellung auf Online-Aktivitäten, der steigenden Inflation und der Tatsache, dass Sammlerinnen und Sammler während der Pandemie mehr Zeit zu Hause verbracht haben und so ihr Bewusstsein für Kunst noch größer geworden ist. Dabei beginnen Menschen gerade erst den Nutzen von NFTs in Bezug auf digitale Kunst, aber auch fraktioniertes Eigentum zu verstehen. Dieser Trend wird sich zukünftig noch beschleunigen.“
Johann König, Galerist



"In Zeiten wie diesen, in denen vieles unbegreiflich erscheint, brauchen wir die Stimmen der Künstler*innen mehr denn je. Sie mischen sich ein, hinterfragen, greifen aktuelle Themen auf und öffnen neue Sichtweisen. Die Rolle der Kunst als Mittler wird für die Gesellschaft weiter an Bedeutung gewinnen."
Maike Cruse, Direktorin Gallery Weekend Berlin



„Eine wesentliche Dimension der Kunst, die sie von anderen, eher empirisch ausgerichteten Wissenschaften unterscheidet, ist die Anerkennung der konstruktiven Kraft des Zweifels und der Unsicherheit. Dies ist wichtig, da die Gesellschaft heute nicht nur mit der kolossalen Gefahr eines Zusammenbruchs des Erdsystems in Form der Klimakrise konfrontiert ist, sondern auch mit einer Krise der Vorstellungskraft. Die der Kunst innewohnende Offenheit - die Bereitschaft, den gesellschaftlichen Rahmen zu sprengen und ungewöhnliche Zusammenhänge herzustellen - kann als ein Instrument zur Bewältigung der immensen und abstrakten Herausforderungen betrachtet werden, die vor uns liegen.“
Julian Charrière, Künstler



„Zukunftsgerichtete Kunst will direkt in der Gesellschaft wirken, nicht nur hinter Museums-mauern. Sie engagiert sich politisch und sozial, setzt auf Diversität und versucht, für alle offen zu sein.“


Elke Buhr Chefredakteurin Monopol Magazin



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